FÜHRUNGSKURS FÜR KADER AUS FISCHERDÖRFERN IM STAAT CEARÁ
  BRASILIEN
 
 


 
 

Ausbildung zur nachhaltigen Entwicklung der  Küstengebiete in Brasilien

(1999 a 2001)

2000

WARUM ?
Verstreut über 573 km Küstenlinie des Staates Ceará gibt es ungefähr 150 Dörfer in 22 Gemeinden, welche zur Hauptsache von der Artesanal-fischerei überleben. Trotz der Tatsache dass die artesanale Fischerei über 50% der Fischfänge der Region produziert, wird dieser Sektor als Symbol des technologischen Rückstandes behandelt.
Die Bevölkerung wird mehr und mehr vernach-lässigt und ist den Agressionen der Boden-spekulanten und der Raubfischer ausgeliefert.
Trotzdem haben diese marginalisierten Fischer in den vergangenen Jahren unter dem Impuls von Prainha do Canto Verde bemerkenswerte Resultate erreicht, z.B.: das Fischer Forum der Ostküste und das Fischereikommittee des Staates Ceará. 
So haben auch die Absolventen des Kurses 1999 nach relativ kurzer Zeit wichtige Initiativen ergriffen, welche wesentlich zur Stärkung der Bewegung beigetragen haben; z.B. die Schaffung des Fischer Forums der Ostküste, die Diskussion zur Schaffung einer Schutzzone für  Langustenlarvae oder das Verbot der Crevettenfischerei mittels Schleppnetzen.

ALLGEMEINES ZIEL: 
Ausbildung von 100 Männer und Frauen aus dem Küstengebiet damit diese die Fähigkeit haben in einer schlagkräftigen Bewegung tätig zu sein und durch die Führungsarbeit in ihren Fischerdörfern die Verbesserung der Lebens-qualität und die nachhaltige Entwicklung  zu garantieren.